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Fusion Cooking – Veganes Kimchi selber machen

Deutsch-asiatische Fusion Cooking – wir verbinden das Beste aus zwei Kulturen bereiten das „Sauerkraut des Fernen Ostens“ zu.

Disclaimer:

Während dem Verfassen dieses Textes bekam der Autor solch einen Heißhunger auf Fermente, dass er jetzt eine Schale gekeimten Buchweizen mit eben diesem veganen Kimchi aus dem Video genießt – es schmeckt GÖTTLICH und fühlt sich super an!

HEALTHHACK Kimchi – ohne Fischsoße und frei von Gluten.

Was waren das noch für Zeiten vor Kühlschränken und Eisfächern. Da mussten sich unsere Vorfahren (oder frühere Inkarnationen von uns selbst?!) noch etwas einfallen lassen, um leicht verderbliche Lebensmittel nach erfolgreicher Jagd oder Ernte für spätere Zeiten wie kalte Winter haltbar zu machen.

Das Einlegen von Lebensmitteln mit Salz wurde in vielen Kulturen unabhängig voneinander Hunderte bis Tausende Jahre praktiziert. Was fermentierte LEBENSmittel wie Sauerkraut und Kimchi verbindet ist, dass Fermentation die wertvollen Inhaltsstoffe der Rohstoffe potenziert und diese richtig gesund sind! Denn durch den Fermentationsprozess (Milchsäurevergärung) von beispielsweise Rotkohl und Chinakohl bilden sich enorm viele Vitamine und Bakterien, die sich überaus positiv auf deine Darmgesundheit auswirken.

Denn wie heißt es so schön: „Darm gesund, Mensch gesund!“

Daher sind wir in den Healthhack Academy Kitchen Studios große Freunde der Fermentation, von allerlei Kohl-, und Gemüsesorten wie Kraut, Spargel und Rote Beete, über pflanzliche Joghurts aus Hanfsamen oder Kokosmilch, bis hin zur flüssigen Varianten in Form von Kombucha und Hopbucha.

Hopbucha? Lass Dich überraschen, dazu kommt mit Sicherheit ein Video mit Brauanleitung!

In unser HEALTHHACK veganes Kimchi – Fusion Cooking selber machen, kommt neben der Grundzutat Chinakohl noch Karotte, Frühlingszwiebel und Rettich. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Für die Gewürzpaste verwenden wir unter anderem antibakteriellen Ingwer, reinigenden Knoblauch und scharfe Chilis. Um die Schärfe etwas zu puffern, setzen wir auf Fruchtsüße in Form von Birnen (oder Äpfeln), verwenden statt Fischsoße eine glutenfreie Sojasoße (Tamari) und setzen unserem Rezept für maximalen gesundheitlichen Nutzen noch eine Krone auf – mit jodhaltigen Wakame Algen! Mit diesem HEALTHHACK unterstützen wir nicht nur deine Schilddrüse, ein absolut wichtiges Organ für nahezu alle Vorgänge in deinem Körper, sondern bringen auch noch ein MEER an Geschmack in das Kimchi.

Warum? Weil es die Fischsoße ersetzt und den meerigen Umami Geschmack bringt!

HEALTHHACK veganes Kimchi – unser Fusion Cooking Superfood – wie wir es lieben.

Wir lassen den Fusion Cooking – veganes Kimchi selber machen, für mindestens zwei Wochen fermentieren, damit alle Phasen und Stufen der Milchsäuregärung für maximale Nährstoff-, und Bakteriendichte ablaufen können. Wenn Du nicht abwarten kannst, schmeckt der Kimchi auch schon nach zwei Tagen.

Auf deine Gesundheit!

1. Zutaten

  • 750g Chinakohl (ca. ein normal großer Chinakohl)
  • 40g reines (Stein-) Salz
  • 100g Rettich
  • 100g Möhren
  • 60 g Frühlingszwiebeln
  • Für die Paste:
  • 50ml Wasser
  • 20g Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2-3 mittelscharfe Chilischoten (Achtung: Teste den individuellen Geschmack deiner Chilis vorab!)
  • 1 Birne (oder Apfel)
  • 2 EL Tamari (weizenfreie Sojasauce)
  • 10g reines (Stein-) Salz
  • 3g fein gemahlenes Wakame Algenpulver (siehe Link)

2. Zubereitung

  1. Den Chinakohl in mundgerechte Stücke schneiden (Strunk entfernen) und mit reinem Wasser waschen.
  2. Die Kohlstücke mit dem Salz vermischen und gut durchkneten.
  3. Für mindestens 30 Minuten ziehen lassen (besser 2 Stunden, auch über Nacht ist möglich).
  4. Die Möhren, Lauchzwiebeln und Rettich in feine Streifen schneiden.
  5. Die Birne (oder Apfel) und Ingwer schälen, in grobe Stücke schneiden
  6. Mit den Knoblauchzehen, Tamari, Chili, Salz und Wakame Algenpulver in ein Mixgefäß geben und fein mixen
  7. Chinakohl zwei- bis dreimal mit reinem Wasser abwaschen, um überschüssiges Salz abzuspülen
  8. Vorbereiteten Kohl mit dem restlichen Gemüse und der Paste mischen.
    • Tipp: Wenn Du unsicher bezüglich der Geschmackintensität der Paste bist, nicht gleich die ganze Paste zugeben – nachwürzen ist immer möglich!
  9. Die gut durch gemischte Masse in die vorbereiteten sauberen Gläser füllen und gut mit der Hand oder einem Stößel zusammenpressen, damit das Gemüse kompakt unter Flüssigkeit ist.
  10. Wenn die Masse zu trocken ist, mit etwas 3%-tigem Salzwasser (30g Salz pro Liter Wasser) zugeben.
  11. Mit einem Gewicht beschweren, damit die Masse auch während der Fermentation unter der Flüssigkeit bleibt – sonst Schimmelgefahr
  12. Das Kimchi bei Raumtemperatur (keine direkte Sonne) für bis zu zwei Wochen in einer Schale oder auf einem Teller fermentieren lassen – der Kimchi wird überlaufen, das ist normal
    • Tipp: Du kannst den Kimchi schon nach wenigen Tagen essen (schmeckt auch) allerdings möchten wir alle Phasen der Fermentation durchlaufen und viele Milchsäurebakterien im Ferment haben, daher gönnen wir dem Kimchi zwei Wochen
  13. Danach kannst Du ihn im Kühlschrank oder Keller aufbewahren, da hält der Kimchi Monate.

Dominik Piecha

Hallo lieber Healthhacker, schön, dass Du das bist und Deine Gesundheit wieder in die eigenen Hände nimmst! Dabei inspiriere ich Dich gerne! Dein Dominik